Januar 30, 2024

Autor: Angelika Beck

Sicherlich bist du schon einmal über den Begriff des „Psychologischen Beraters“ gestolpert und hast dich gefragt, inwiefern sich dieser von Psychologen bzw. Therapeuten unterscheidet. Als ich vor vielen Jahren zum ersten Mal darauf gestoßen bin, war ich ebenfalls skeptisch. Assoziationen wie diese gingen mir durch den Kopf. Das sind doch …

  • gar keine richtigen Therapeuten
  • nur teure Coaches, die keiner braucht
  • und wer nicht krank ist, benötigt auch keine Hilfe

Warum sich meine Meinung dazu in den letzten Jahren drastisch geändert hat und warum ich der Überzeugung bin, dass sie essenziell für den Erhalt unseres Gesundheitssystems sind, zeige ich dir jetzt!


Überlastetes Gesundheitssystem

Die Anzahl an psychischen Erkrankungen explodiert in den letzten Jahrzehnten förmlich. Studien zufolge sind in Deutschland jährlich etwa 27,8 % der erwachsenen Bevölkerung von einer psychischen Erkrankung betroffen. Das entspricht 17,8 Millionen Menschen, die auf rund 48 000 Psychotherapeuten treffen! Zwar wächst die Anzahl an Psychotherapeuten stetig, jedoch sollte bei den oben genannten Zahlen schnell klar werden, dass das alleine nicht reichen wird.

Psychologische Berater - Wie sie unser überlastetes Gesundheitssystem entlasten können.
12-Monats-Prävalenz psychischer Erkrankungen in der erwachsenen Bevölkerung, differenziert nach Altersgruppen [1]

Entlastung durch Prävention

Psychologische Berater arbeiten mit gesunden Menschen und fördern so das geistige, seelische, körperliche und soziale Wohlbefinden der Betroffenen. Generell ist das Ziel des psychologischen Beraters die Verbesserung der Lebensqualität und damit auch die Prävention von psychischen Erkrankungen. Anstatt also zu warten, bis der Mensch schwer psychisch erkrankt, sollte unsere Motivation darin liegen, ihn davor aufzufangen und so mehr an seiner psychischen Gesundheit, als an einer Krankheit zu arbeiten.

Therapie oder gar nichts!

Wer in Deutschland einen Psychologen bzw. Psychotherapeuten aufsucht, sieht sich meist mit demselben Problem konfrontiert. Ohne Diagnose keine Therapie. Zwar werden dem Klienten insgesamt 2,5 Stunden Sprechstunde angeboten, doch wer darüber hinaus gehen möchte, benötigt eine offiziell anerkannte Diagnose. In häufigen Fällen, besitzt der Klient diese jedoch nicht, geht er doch vielleicht einfach nur durch eine seelisch belastende Zeit, kämpft mit Stress, Einsamkeit oder sucht nach Orientierung im Leben. Und genau dort kommt der psychologische Berater ins Spiel. Ganz unkompliziert kann dieser Klienten durch schwierige Zeiten begleiten und ihm wichtige Tools an die Hand geben, die ihm bei der Aufrechterhaltung seiner psychischen Gesundheit helfen.

Unterstützung auch außerhalb von Krisen

Das Aufgabenfeld des psychologischen Beraters erstreckt sich jedoch noch viel weiter. Die Arbeit an persönlichen Zielen, die Stärkung des Selbstwerts, des Selbstbewusstsein und der Resilienz oder die Entwicklung eines gesundheitsfördernden Umfelds sind nur ein paar Beispiele dafür.

 

 

 

Wir benötigen mehr psychologische Berater (Vielleicht auch dich?)

Ich hoffe, ich konnte dir zeigen, warum der Beruf des Psychologischen Beraters so wichtig ist für unsere Gesellschaft – und natürlich ganz besonders für jeden Einzelnen. Leider stehen nach wie vor viel zu wenig Psychologische Berater auf dem Markt zur Verfügung und gerade einen Experten zu finden, der das gewünschte Themenfeld abdeckt, ist häufig schwierig! Vielleicht hast du sogar selbst schon mal versucht, professionelle Hilfe zum Thema Narzissmus zu bekommen und hast dabei diese Diskrepanz festgestellt. Es findet sich einfach kaum einer.

 

Und da kommst du ins Spiel!

Hast du schonmal mit dem Gedanken gespielt, dir beruflich ein zweites Standbein aufzubauen, finanziell unabhängig zu sein, dich im psychologischen Bereich selbstständig zu machen und in einem Beruf zu arbeiten, in dem du wirklich was bewirken kannst? Dann ist der Beruf des Psychologischen Beraters möglicherweise genau das Richtige für dich!

 

>> Erfahre hier, was es bedeutet, als Psychologischer Berater zu arbeiten und ob du dich dafür eignest!

 

Übrigens: In unserer Ausbildung zum Psychologischen Berater geht es ganz speziell auch um die Verarbeitung eigener Erlebnisse, z. B. eines narzisstischen Missbrauchs und der daraus entstandenen Folgen. Es ist Persönlichkeitsentwicklung, Verarbeitung und ein roter Faden, der in eine bessere Zukunft führt!

 
 
 

Angelika Beck

Angelika ist Heilpraktikerin der Psychotherapie und Expertin für Narzissmus. Seit Jahren hilft sie Betroffenen aus der Narzissmus -Falle. 2020 gründete sie außerdem die Psychologische Ausbildungsakademie Psykadia, um ihr Wissen, als Therapeutin weiterzugeben.

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