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    Warum wir dringend mehr Psychologische Berater brauchen — vielleicht auch dich?

    18 Millionen Erwachsene mit psychischer Belastung, nur 48.000 Therapeut:innen — wer keine Diagnose hat, fällt durchs Raster. Genau hier setzen Psychologische Berater:innen an.

    Von Angelika Beck5 Min. Lesezeit

    Vielleicht warst du selbst schon einmal an diesem Punkt: Du bist verletzt worden. Tief. Von einem Menschen, der dir eigentlich hätte guttun sollen. Du kämpfst mit den Nachwirkungen — mit Selbstzweifeln, Schuldgefühlen oder einem schmerzhaften Gefühl von Leere.

    Und du suchst Hilfe. Aber auf einen Therapieplatz musst du monatelang warten. Und wenn du dann endlich mit jemandem sprechen kannst, heißt es plötzlich: „Ohne offizielle Diagnose können wir leider nicht weitermachen.“

    Genau an dieser Stelle entsteht eine Lücke — und die unglaubliche Bedeutung des Berufs Psychologischer Berater.

    Was ist eigentlich ein Psychologischer Berater?

    Als ich den Begriff „Psychologischer Berater“ das erste Mal gehört habe, war ich neugierig — und gleichzeitig unsicher, was genau dahintersteckt. Ich dachte:

    • „Ist das sowas wie Coaching?“
    • „Braucht man dafür nicht ein Psychologie-Studium?“
    • „Und wie hilft das eigentlich konkret?“

    Heute — viele Jahre später — weiß ich: Psychologische Berater:innen schließen eine wichtige Lücke in unserem überlasteten System. Sie helfen Menschen, bevor es zu einer Krankheit kommt — und oft auch dort, wo klassische Therapie nicht greift.

    Unser System ist überlastet

    In Deutschland sind laut Studien jedes Jahr rund 18 Millionen Erwachsene psychisch belastet. Doch ihnen gegenüber stehen gerade einmal 48.000 Therapeut:innen. Kein Wunder also, dass die Wartezeiten so lang sind — und viele Menschen durch das Raster fallen.

    Vor allem die, die (noch) keine Diagnose haben. Sondern einfach nur eine schwierige Zeit durchleben. Die kämpfen. Die Hilfe suchen.

    Entlastung durch Prävention

    Und genau hier setzt der Psychologische Berater an: Er arbeitet mit gesunden, aber belasteten Menschen — und hilft ihnen dabei, ihr seelisches Gleichgewicht wiederzufinden.

    Zum Beispiel nach einer toxischen Beziehung. Oder in einer Sinnkrise. Oder wenn der Selbstwert am Boden ist. Er stärkt. Reflektiert. Gibt Tools an die Hand. Und oft auch Hoffnung.

    Auch außerhalb der Krise wertvoll

    Psychologische Berater:innen helfen nicht nur in akuten Situationen. Sie begleiten Menschen dabei, ihr volles Potenzial zu entfalten:

    • Selbstwert aufbauen
    • Emotionale Resilienz stärken
    • Neue Perspektiven entwickeln
    • Erfüllende Beziehungen gestalten

    Wir benötigen mehr Psychologische Berater (vielleicht auch dich?)

    Vielleicht hast du selbst schon versucht, Hilfe zu finden — und gemerkt, wie schwer es ist. Vielleicht hast du selbst erlebt, wie zerstörerisch eine Beziehung mit einem Narzissten sein kann.

    Dann hast du etwas, das viele andere nicht haben: echtes Verstehen. Tiefe. Erfahrung.

    Und genau daraus kann etwas Großartiges entstehen: ein neuer Beruf. Ein zweites Standbein. Eine Aufgabe, die Sinn macht.

    In unserer Ausbildung zum Psychologischen Berater

    …begleiten wir Menschen wie dich dabei, ihre Geschichte zu verarbeiten — und sie in etwas Gutes zu verwandeln. Unser Schwerpunkt liegt auf dem Thema narzisstischer Missbrauch und seinen Folgen. In den Monaten der Ausbildung lernst du nicht nur, wie du anderen helfen kannst — du wirst auch dich selbst besser verstehen.

    • 100 % online
    • Live-Unterricht in Kleingruppen
    • Praxisnah & empathisch
    • Zertifiziert & berufsbegleitend möglich

    Geschrieben von

    • Angelika Beck

      Studienleitung & Dozentin